2019

Automotive Operating System

Mit der zunehmenden Automatisierung der Fahrfunktionen und dem Ziel des vollständigen autonomen Fahrens werden die Anforderungen an Hard- und Software in Fahrzeugen stetig größer. In diesem Projekt wird deswegen ein Automotive OS und Komponentenmodell aufgebaut, welches von Hardware, Betriebssystem und Kommunikationsmiddleware abstrahiert. Das Komponentenmodell ermöglicht insbesondere, dass Komponenten bei Fehlern Resilienz zeigen, indem sie durch das OS im Gesamtsystem migriert, redundant vorgehalten und geupdatet werden können.

Ansprechpartner: Tim Warnecke 

2018

Generative Fertigung im Bauwesen

Dieses ehemalige NTH Projekt bestand aus insgesamt sechs Instituten der Universitäten Braunschweig, Clausthal und Hannover, welche sich zum Thema der Digitalen Baufabrikation zusammengeschlossen haben. Die Gruppe verfolgte transdisziplinäre Ansätze unter Verwendung eines vom DFG geförderten Großgerätes.

Der Schwerpunkt des auf drei Jahre angelegten Projektes liegt in der Entwicklung einer schalungslosen Fertigung komplexer Betonbauteile unter Einsatz einer robotergestützten Spritztechnologie. Das Forschungsvorhaben konzentriert sich dabei auf sämtliche prozessrelevanten Parameter zur robotergestützten, additiven Fabrikation von komplexen Betonbauteilen mittels Betonspritzverfahren. Dabei werden sowohl Aspekte der materialgerechten Verarbeitung, der möglichen strukturellen Formgebung als auch autoadaptive Verfahren im automatisierten Fertigungsprozess untersucht. Schwerpunktmäßig wurde sich an unserem Lehrstuhl auf die Entwicklung eines Mixed-Reality Plattform Simulationsansatzes, sowie der Implementierung einer Datenbank zur projektbezogenen Dokumentation beschäftigt. 
Einen Eindruck über die im Projekt gewonnen Ergebnisse sind hier zu finden.

Ansprechpartner: Sebastian Lawrenz 

BIG IoT

BIG IoT - Bridging the Interoperability Gap of the Internet of Things
Projektwebseite

Das Ziel des BIG-IoT-Projekts ist es, die technologischen Markteintrittsbarrieren von Dienstleistungs- und Anwendungsanbietern des Internets der Dinge zu beseitigen, indem die Smartobject-Plattformen als Einrichtung für syntaktische und semantische Interoperabilität genutzt werden.

Mit der Technologie, den Konzepten und den semantischen Standards, die von BIG IoT bereitgestellt werden, werden die Grundlagen geschaffen, um die Wiederverwendung bereits vorhandener Daten und die Interoperabilität unterschiedlicher Domänen zu ermöglichen.

Die wichtigsten Elemente sind: Bereitstellung einer Plattform, die es dem Datenempfänger ermöglicht, Daten auf einfache Weise mithilfe semantischer Beschreibungen zu ermitteln und auf sie zuzugreifen.

  • Bereitstellen standardisierter Methoden für den sicheren Zugriff auf Daten aus verschiedenen Quellen.
  • Schließen der Interoperabilitätslücke zwischen Silos durch ein gemeinsames semantisches Vokabular (Sammeln von Daten aus verschiedenen Quellen durch kanonische Datenmodelle).
  • Automatisierte Integration neuer Datenquellen.
  • Die Daten und die Kontrolle über die Daten bleiben immer beim Anbieter. Das ermöglicht problemlos die Skalierung des Marktplatzes.

Die BIG IoT API bietet folgende Kernfunktionen:

  1. Identitätsverwaltung, um Benutzern (Entwicklern, Administratoren) die Möglichkeit zu geben, ihre Organisationen selbst zu registrieren und Anbieter- und Verbraucherinstanzen mit den erforderlichen IDs und Berechtigungsnachweisen zu erstellen.
  2. Registrierung von Ressourcenangeboten, damit Anbieter ihre Vermögenswerte auf dem Markt anbieten und bewerben können
  3. Ermittlung von Ressourcen gemäß den vom Verbraucher definierten Suchkriterien (d.h. Abfragen) zur Laufzeit.
  4. Zugriff auf Ressourcen für eine Anbieterinstanz mittels Anforderungs- / Antwort- oder Streamingprotokollen.
  5. Vokabularverwaltung für semantische Beschreibungen von Angeboten, Anfragen, Ein- / Ausgabedaten, usw.
  6. Sicherheitsverwaltung einschließlich Authentifizierung, Autorisierung und Schlüsselverwaltung.
  7. Zugriffskontrolle auf Ressourcen, die die Monetarisierung von Vermögenswerten durch Gebühren und Abrechnung ermöglicht.

Ansprechpartner: Mohamad Ibrahim

    2016

    iserveU

    Transportroboter, die nicht nur autonom, sondern vor allem auch kooperativ im menschlichen Umfeld agieren müssen in der Lage sein, einen Benutzer zu identifizieren, ihm zu folgen oder auch ihn zu führen. Die Anwendungsfelder solche Transportroboter sind breit gestreut: angefangen von Transportaufgaben in Hotels, Flughäfen und an Bahnhöfen bis zur Transportunterstützung beim Einkaufen.

    Im Projekt iserveU wurden Transportaufgaben in Krankenhäusern als zentrale Anwendungsszenarien betrachtet. Die Krankenhausumgebung stellt aufgrund der Barrierefreiheit ein vergleichsweise roboterfreundliches Umfeld dar. Allerdings ist auch dieses Umfeld hoch dynamisch, heterogen und durch viele unvorhersehbare Situationen geprägt. Dies förderte das Projektziel, einen allgemeinen Lösungsansatz für Serviceroboter im menschlichen Umfeld zu entwickeln, der auf viele andere Anwendungsgebiete übertragbar ist.

    Ansprechpartner: Adina Aniculaesei

    2013

    RASII-Kräfteinformationssystem: System zur automatischen Fahrzeug- und Kräfteinformationserfassung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

    Projektwebseite

    Gemeinsam mit unseren Partnern Sinosys, DHM embeddes systems, dem Institut für Elektrische Informationstechnik und der Berufsfeuerwehr Wolfsburg, entwickelten wir ein System zur automatischen Erfassung von Fahrzeug- und Kräfteinformationen für Behörden mit Sicherheitsaufgaben.

    Ansprechpartner: Mirco Schindler

    KoMo

    Von der Skizze zum Modell: Kooperative Modellierung mit domänenspezifischen Sprachen (DSLs)

    In KoMo wurde ein automatisierter und bidirektionaler Übersetzungsmechanismus von Whiteboard-Skizzen zu digital verarbeitbaren Modellen und umgekehrt geschaffen. Ferner wurde die kreative kollaborative Entwicklungsarbeit durch eine Modelldatenverwaltung unterstützt, die in der Lage ist, auch parallel erstellte Versionen wieder korrekt zu integrieren. Durch die Minimierung manueller Synchronisationsaufwände wurden störende Unterbrechungen in den kreativen Arbeitsphasen weitgehend vermieden. Außerdem wurde durch Automatisierung bisher aufwendiger und fehleranfälliger Tätigkeiten die Arbeitseffizienz maßgeblich gesteigert sowie die Qualität der Arbeitsergebnisse verbessert.

    Ansprechpartner Tim Warnecke

     

      2011

      Nutzen- und Wirkungscontrolling

      Mit Beschluss des Deutschen Bundestags zum "Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland" wurde Anfang 2009 auch das IT-Investitionsprogramm auf den Weg gebracht: Damit stehen insgesamt 500 Mio. Euro für Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) zur Verfügung. Ihre Verwendung wird durch die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Rogall-Grothe, gesteuert.

      Das IT-Investitionsprogramm zielt darauf ab, die Bundesverwaltung sicherer, umweltfreundlicher und bürgernäher zu gestalten und die deutsche IKT-Wirtschaft nachhaltig zu stärken.

      Es konzentriert sich auf die vier Maßnahmenbereiche

      • IT-Sicherheit
      • Verbesserung der IT-Organisation des Bundes
      • Green-IT
      • Zukunftsfähigkeit/Innovationen

      Das zentrale Programmmanagement erfolgt durch die Projektgruppe IT-Investitionsprogramm (PG Invest) im Bundesministerium des Innern.

      In dem Projekt NuWi werden druch die Mitarbeiter des Software System Engineerings in regelmäßigen Abständen Interviews bei ausgewählten Maßnahmen durchgeführt, um mit dort erhobenen Kennwerten eine Aussage über die Zielerfüllung des IT-Investitionsprogramms treffen zu können. Hierfür wird nach jeder Interviewphase ein Bericht erstellt, der den Grad der Zielerfüllung in schriftlicher sowie grafischer Form feststellt.

      Ansprechpartner: Mirco Schindler

        CoBePro Pilot

        Controlling, Berichtswesen und Prognosesystem - Pilotierung

        Mit Beschluss des Deutschen Bundestags zum "Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland" wurde Anfang 2009 auch das IT-Investitionsprogramm auf den Weg gebracht: Damit stehen insgesamt 500 Mio. Euro für Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) zur Verfügung. Ihre Verwendung wird durch die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Rogall-Grothe, gesteuert.

        Das IT-Investitionsprogramm zielt darauf ab, die Bundesverwaltung sicherer, umweltfreundlicher und bürgernäher zu gestalten und die deutsche IKT-Wirtschaft nachhaltig zu stärken.

        Es konzentriert sich auf die vier Maßnahmenbereiche

        • IT-Sicherheit
        • Verbesserung der IT-Organisation des Bundes
        • Green-IT
        • Zukunftsfähigkeit/Innovationen

        Das zentrale Programmmanagement erfolgt durch die Projektgruppe IT-Investitionsprogramm (PG Invest) im Bundesministerium des Innern.

        Ziel dieses Projektes ist die Identifizierung von relevanten Kennzahlen, anhand derer sich der Erolg der Zielsetzungen des IT-Investitionsprogramms messen lassen können. Die Kennwerte sollen durch Fragebögen und Interviews bei ausgewählten Maßnahmen erhoben werden. Die Ergebnisse aus den Interviews werden in einem zusammenfassenden Bericht dargestellt. Dieses Projekt ist eine Pilotierung um die Machbarkeit der Konzeption zu zeigen und anzupassen. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt fließen in weitere Interviewrunden in einem fortführenden Projekt (NuWi) ein.

        Ansprechpartner: Mirco Schindler

          NTH IT-Ökosystem Projekte

          Projektwebseite

          IT-Ökosysteme - DemSy

          Das querschnittliche Arbeitsthema DemSy ist das Anwendungsprojekt. Hier wird ein integriertes, gemeinsames Demonstrationsszenario erarbeitet und konzipiert. Diese ist die Basis für den gemeinsamen Demonstrator, dessen Bestandteile in dedizierten Arbeitspaketen der einzelnen Forschungsprojekte erarbeitet und im querschnittlichen Arbeitsthema DemSy zu einem Demonstrator integriert wird. So fungiert DemSy als Klammer für die beteiligten Forschungsprojekte. Die Forschungsprojekte können ihre Fragestellungen aus den gemeinsamen Demonstrationsszenarien heraus ableiten, die Lösungsansätze im Kontext der Anwendungsvision darstellen und diese an einem integrierten gemeinsamen Demonstrator zur Demonstration und Evaluation der Arbeitsergebnisse im Kontext der Anwendungsvision realisieren. Damit liefert DemSy eine Plattform zur gemeinsamen Darstellung der Projektergebnisse.

          IT-Ökosysteme - GuMIT

          Dem querschnittlichen Arbeitsthema GuMIT kommt eine besondere Bedeutung zu. In GuMIT wird zuerst übergreifend über alle Kooperationsprojekte ein grundlegendes, formal fundiertes Verständnis erarbeitet. Auf Basis dieser präzisen Definition eines IT-Ökosystems können die isolierten Lösungsansätze der drei Forschungsprojekte diskutiert und zu einem übergreifenden, formal fundierten und grundlegenden Ansatz für die methodische Entwicklung, Bereitstellung, Betrieb und Evolution von IT-Ökosystemen integriert werden.

          Ansprechpartner: Mirco Schindler

            2009

            RAS

            Rettungsassistenzsystem für Katastrophen und Großschadenslagen.

            Projektwebsite

            Ziel dieses Projektes war es einen Prototyp zu entwickeln, welcher Rettungskräfte in einem Katastrophenfall unterstützt und die Fähigkeiten der an der TU-Clausthal entwickelten DAiSI-Middleware veranschaulicht.

            Ansprechpartner: Mirco Schindler